Informationen zur Pendlerpauschale

Das Bundesfinanzministerium hat 2013 die gültigen Bedingungen zur Pendlerpauschale noch einmal konkretisiert, die ab der Steuererklärung für 2012 gelten. Zusammengefasst lässt sich sagen:

Das Finanzamt erkennt nur den kürzesten Weg zur Arbeitsstätte mit 0,30€ pro Kilometer an. Ein Umweg um Mitfahrer mitzunehmen kann nicht abgesetzt werden, lediglich wenn ein Umweg Zeit spart oder zum Beispiel durch eine Großbaustelle notwendig wird ist er ansetzbar.

Der Mitfahrer in einer Fahrgemeinschaft kann insgesamt maximal 4.500 Euro pro Jahr absetzen. Als Selbstfahrer in einer Fahrgemeinschaft können die Kosten unbegrenzt mit 0,30€ pro Kilometer jährlich steuerlich geltend gemacht werden. Ist ein Arbeitnehmer sowohl Mitfahrer als auch Selbstfahrer, kann er also jährlich die tatsächlich anfallende Summe als Werbungskostenpauschale steuerlich absetzen. Für alle, die täglich einen langen Arbeitsweg haben und sich an einer Fahrgemeinschaft beteiligen wollen oder es bereits tun, ist dies ein besonderer Steuertipp. Als Mitglied einer Fahrgemeinschaft können jährlich mehr als 4.500 Euro als Werbungskostenpauschale steuerlich abgesetzt werden. Hierzu muss man lediglich sowohl Mitfahrer als auch Selbstfahrer einer Fahrgemeinschaft sein. Eine Fahrgemeinschaft zu bilden, bei der man beide Rollen einnimmt lohnt sich also!

Diesen Abzugsbetrag erreicht man natürlich nur dann, wenn man bereits aufgrund der Entfernungskilometer über einen Betrag von 4.500 Euro kommt, mehr aber aufgrund der festgelegten Höchstbeträge nicht absetzen kann.

Zu berücksichtigen ist aber weiterhin die Aufwandsentschädigung, die man durch die Mitfahrer erhalten hat und die gegebenenfalls als Einnahmen versteuert werden muss. Dies wird aber nicht bei der Entfernungspauschale berücksichtigt und kann mit den Kosten für Kraftstoff und Abnutzung gegengerechnet werden.

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